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Fotoshooting by Peter Sturns Facebook-Seite
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Ringlicht


Autor: thomas - Kategorie: Workflow-Fotograf

Vor ca. 2 Wochen haben wir übers Internet ein Ringlicht bestellt. Nach anfänglicher Skepsis von Peter, konnte man aber auch bei Ihm ein kleines Glitzern in den Augen erkennen, spätestens als ich das Ungetüm im Studio auspackte. :-)

Wieso Ringlicht?

Ringlichter werden häufig in der Makro-Fotografie eingesetzt. Ab einer gewissen Grösse ist ein Ringlicht aber auch sehr gut für Portraitaufnahmen geeignet.
Der grosse Vorteil ist die schattenfreie Ausleuchtung des Motivs. Das Ringlicht erzeugt einen unverkennbaren, kreisrunden Lichtreflex in den Augen.
Das Model sitzt relativ nah vor dem Ringlicht (ca. 20-30cm). Der Abstand kann je nach gewünschter Ausleuchtung und Reflexgrösse im Auge verändern werden.

Eckdaten zum Ringlicht:

65W Ringlampe
Innendurchmesser: 37cm
Aussendurchmesser: 48cm
Farbtemperatur: 5400 Kelvin
Gewicht: 1.3kg

genug von den technischen Details… das musste natürlich gleich getestet werden:

Ein grosses Dankeschön an Christine, Barbara, Marianne, Regula und Katze Rona :-)

Bis nächste Woche!


Beauty Lichtsetup


Autor: Peter Sturn - Kategorie: Workflow-Fotograf

Jeder Fotograf arbeitet mit einem anderen Licht bzw. hat seine Vorlieben für ein Licht. Je nach Kunde oder Bildaussage verwendet man selbstverstänlich verschiedene Lichteinstellungen.
Wenn ich im Bereich Beauty fotografiere, stelle ich mir das Beautylicht so wie in der Skizze ersichtlich ein . Für eine perfekte Ausleuchtung arbeite ich mit 4 Blitzköpfen und einem Reflektor.

Persönlich finde ich bei einem Beautyshooting eine perfekte Ausleuchtung mit wenig oder gar keinen Schatten.


Zeitersparnis für Fotograf


Autor: Peter Sturn - Kategorie: Workflow-Fotograf

Also ich schaue auch immer mehr, wo ich administrative Arbeit reduzieren kann um mehr Zeit für Kreatives zu haben.

Bisher habe ich die Bilder immer auf eine 2. Festplatte gesichert und zudem auf DVD gebrannt. Somit hatte ich 2 verschiedene Speicherarten, zur ganz sicheren Sicherheit:-)

Auf DVD brennen war bzw. ist immer sehr zeitaufwendig. CD brennen, Daten reinschieben ins Programm, Hülle anschreiben, in Schachteln verstauen, etc.

Ab sofort sichere ich die Daten auf eine dritte Platte (ausserhalb vom Studio falls es brennt oder Wasserschaden gibt). Und schon sind mind. 30 Minuten in der Woche gespart.

Warum bin ich da nicht schon früher darauf gekommen.


Bewertung von Bildern


Autor: Peter Sturn - Kategorie: Workflow-Fotograf

Bei den meisten Bildbearbeitungsprogrammen kann man Werte von 1-5 und verschiedene Farben für jedes Bild definieren.

Ab und zu höre ich, dass es Fotografen gibt, die 2 für gute, 3 für bessere, 4 für super und 5 für einzigartige Bilder geben. Doch welche Bilder schaut man in 1 Jahr noch an? Genau, nur die mit 5 Sternen. Also warum so kompliziert?

Ich gebe bei der ersten Durchsicht 5 Sterne oder keine. Dies entscheide ich innerhalb einer Sekunde (nicht mal ganz). Muss ich 2x überlegen ob das Bild 5 Sterne wert ist, dann war das Bild nicht genug gut.

Nach ca. 1 Woche schaue ich nochmals alle Bilder mit 5 Sternen an, und werfe ca. die Hälfte wieder raus.

Habe ich die Bilder bearbeitet, werden sie zusätzlich “grün” markiert.

Bei einem Shooting mit 500 Bildern erhalten max 8 Bilder im Schnitt 5 Sterne. Hier bin ich wirklich sehr strikt. Denn die besten Bilder sichere ich jedes Jahr auf diverses Medien. da genau diese Bilder mein Portfolio wachsen lassen.


Die Frage nach dem was


Autor: Peter Sturn - Kategorie: Workflow-Fotograf

Du bist sicherlich auch schon vor einem tollen Bild gesessen und hast dich gefragt was soll ich da denn nun retuschieren und was nicht?

Versuche doch mal am Anfang ein Bild genau zu analysieren, was für eine Retusche sinnvoll ist. Am besten kopierst du die Bildebene im Photoshop und schreibst dir auf der Kopie was du machen möchtest (z.B. wie bei meinem Bild mit den Kreisen).

Das Bild machte ich vor ca. 4 Jahren.
Wenn ich es jetzt anschaue würde ich bei der Aufnahme schon auf mehr achten.

Ich würde nun folgendes bearbeiten:
Weissabgleich
Kontrastanhebung
Hautstruktur verfeinern (ganz am Schluss)
nachschärfen (das allerletzte im Workflow)
1. abstehende Haare wegstempeln
2. Pickelchen entfernen
3. Halsfalten entfernen
4. Handknöchel abmildern
5. Haare kopieren um Ohren etwas abzudecken
6. Augenfältchen etwas mindern

In den nächsten Tagen werde ich das retuschierte Bild zeigen.


Bildbearbeitung


Autor: Peter Sturn - Kategorie: Workflow-Fotograf

Gestern schrieb ich ja über die Effektivität bei einem Fotoshooting und bei der Bildbearbeitung. Wie Nicole (vielen Dank) in Ihrem Kommentar geschrieben hat, macht die Erfahrung auch viel aus.

Für die Bildretusche des unten gezeigten Bildes benötige ich im Schnitt noch 15 Minuten.

Folgende Bearbeitungsschritte erhielt das Bild:
Weissabgleich (Lightroom)
Kontrastverstärkung (Lightroom)
Blau verstärkt (Ligthroom)
Hautunreinheiten entfernt (Photoshop)
Lichter und Tiefen verstärkt (Photoshop)
Augen strahlender (Photoshop)
Haut weicher (Nik Filter)
Kontrast verstärkt Teil 2 (Photoshop)
Augen und Mund nachgeschärft (Nik Filter)


Vorbereitung Fotoshooting


Autor: Peter Sturn - Kategorie: Workflow-Fotograf

Von meiner Art her bin ich kein strategischer Fotoshooting Planer. Das heisst ich weiss vor einer freien Arbeit nicht welche Posen ich genau wie haben möchte. Da ich jedes Model auch ganz anders post und arbeitet, entscheide ich dies direkt beim Shooting.

Zudem weiss ich auch vorher nicht genau wie ich das Licht stellen werde. Auch dies kommt sehr darauf an wie das Model ist. Selbstverständlich mache ich meistens eine kleine Beautyserie mit und da weiss ich vorher genau wie ich es will.

Trotz dieser grossen Freiheit, mache ich zu jedem Testshooting bzw. freien Arbeit ein Briefing für die Stylisten. In diesem Brief hat es 2-3 Bilder des Models, den Ablauf inkl. Reihenfolge des Makeups, der Haare und Kleider.

Wenn ich was aussergewöhnliches machen möchte gebe ich noch Beispielbilder dazu. An diesen Ablaufplan halten wir uns auch sehr strikt, damit wir nicht 1000 andere Sachen miteinbauen und uns am Schluss die Zeit fehlt.

Zeitlich dauert ein Testshooting so 6 Stunden inkl. Stylings.


Macpro geht in die Knie


Autor: Peter Sturn - Kategorie: Workflow-Fotograf

Bei meinem Macpro habe ich 10 GB Arbeitsspeicher damit ich rasch arbeiten kann.

Heute arbeitete ich an einem Hochzeitsbuch. Somit mit diversen Ebenen.

Insgesamt hatte die Datei 1,5 GB. Nun wollte ich ein Bild in S/W konvertieren. Leider kam die Meldung “Sie haben zu wenig Arbeitsspeicher”.

Tja das kann es sogar bei 10GB Arbeitsspeicher geben. Denke langsam mache ich meine Bücher im Indesign.


Meine Bilderbewertung


Autor: Peter Sturn - Kategorie: Workflow-Fotograf

Bei mehr als 150´000 Bilder im Jahr benötigt es doch eine gute Bewertung, damit ich bei meiner Bilderaktualisierung auf dem Web oder in Präsentationsmappen die besten Bilder finde.

Ich mache es so, dass ich beim Import der Bilder schon Keywords eingebe. Sprich z.B. Paar, Familie, Baby, etc.

Danach sichte ich die Bilder und gebe meinen TOP Bildern (pro 10 Shootings ca. 1 Bild) 5 Sterne. 1x im Monat retuschiere ich die 5* Bilder. Nach der Retusche gebe ich eine grüne Markierung dazu. Somit weiss ich wenn ein Bild grün ist, dass es retuschiert wurde.

Und wenn eine Festplatte (ich arbeite immer mit 1 TB Festplatten) voll ist, kopiere ich die TOP Bilder in den Ordner Bilder. Somit sind in diesem Ordner die Besten Bilder meiner letzte Jahre. Ich muss also nicht später wieder eine Festplatte herauskramen um die schönsten Bilder zu finden.


Meine Datensicherung


Autor: Peter Sturn - Kategorie: Workflow-Fotograf

Im digitalen Zeitalter ist die Datensicherung sehr wichtig. Als Berufsfotograf ist es für mich noch viel wichtiger. dass keine Daten verloren gehen. Jeder wird die Sicherung seiner Daten anders machen. Wichtig ist aber, wirklich immer eine Sicherung von seinen kostbaren Bildern zu haben.

Ich sichere wie folgt: – Chipdaten auf den Mac laden – Daten sichten und umbenennen – Indexprint mit Fotoabkommen ablegen – CD brennen – 1x wöchenlich alle Daten auf eine 2. Festplatte sichern

Erst jetzt lösche ich die Daten vom Chip. Die Besten Bilder speichere ich Ende Jahr auf eine Gold CD die 100 Jahre halten soll. Kundenfotos behalte ich drei Jahre, danach werden die Bilder vernichtet.